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Kais Rennbericht vom 150 Meilen Sheep Mountain Rennen in Alaska (Dez. 2004)

Am 5.12 bin ich in Whitehorse angekommen und habe am 6.12.04 mit dem Renntraining begonnen zum eingewöhnen habe ich ein 8er Team gefahren und am Dienstag dann ein 12er Team womit wir dann nach den Trainingstouren die Rennroutine geübt haben. Mit Wasser kochen Booties ausziehen und Hunde versorgen. Da musste dann immer eine genaue Reihenfolge eingehalten werden. In BK brauchte ich immer etwa 65-75 Minuten beim Rennen waren es dann 80-85min. weil ich viel weiter laufen musste um Wasser zu bekommen. Mein 12er Team bestasnd aus: Spook + Hank / Eagle +-Circke / Coon + Dino / Marmot + Cola / Eman + Libby / Uno + Snowflake.

Nach ca. 12 Trainingstagen ging es dann am Donnerstag dem 16.12.04 um 9.30 in Richtung Alaska Sheep Mountain Lodge wo wir nach einer Zwischenübernachtung in Glenallen angekommen sind. Am Samstag dem Rennstart Tag bin ich um 6.30 aufgestanden um die Hunde noch mal zu füttern und mit dem Vorbereitungen zu beginnen. Um 12.00 kamen das erste mal 2 Leute von der Rennleitung und sagten mir das ich um 12.26 Starten würde um ca .12.24Uhr wurde ich dann zu der Startline gebracht von wo ich dann endlich um 12.26 losfahren durfte wobei ich sagen muss das der Start eigentlich nichts Aufregendes ist. Es ging erst mal etwa 2 Meilen am Highway entlang von da aus dann in einen kleinen Talkessel und über einen was man wohl noch Hügel nennen muss im Gegensatz zu den Bergen die mich noch erwarten sollten dann kam ich noch einmal kurz an den Highway und von da aus dann auf einen Waldtrail mit kleinen Steigungen wo mich Sebastian nach ca. 1,5 Stunden überholt hat und dann weiter durch einen Creek mit einigen Bergauf und Bergabfahrten bis ich in einen richtigen Talkessel kam und von lauter hohen Bergen umgeben war und es nur einen Trail über den höchsten Berg gab habe ich mich so manches mal gefragt ob ich wohl noch auf dem richten Weg bin so gegen 18.00 Uhr als ich dabei war den Berg zu überqueren habe ich angehalten und mich umgeschaut ob nicht hinter mir noch Musher sind denn in dem Creek hatte ich einige Zeit einen Musher dicht hinter mir und in der Dunkelheit hätte ich eigentlich auch Licht sehen müssen aber es war alles Dunkel als ich dann auch noch nach vorne gegangen bin um mir mal die Trail Spur an zu schauen habe ich dort auch nichts entdecken können denn es war eine glatt gezogene Skidoo Spur also habe ich mich entschlossen um zu drehen und nach etwa 10 Minuten kamen mir 2 Musher entgegen also musste ich ja doch richtig gewesen sein und bin dann wieder umgedreht. Da kam mir das erste mal der Gedanke am Checkpoint ist Schluss!!!!!

Zu dem Zeitpunkt war ich irgendwie in einer schlechten Verfassung und habe gedacht wärst Du jetzt bloß am Checkpoint wo ich dann endlich um 21.19Uhr eingetroffen bin. Nachdem ich die Hunde versorgt habe, habe ich mich mit Joc und Markus zusammen gesetzt und Ihnen gesagt das ich ziemlich am Ende bin und am liebsten scrtachen würde aber Sie haben immer wieder versucht mich aufzubauen und gesagt du musst weiter fahren. In dieser Pause habe ich absolut nichts gegessen noch nicht einmal meine Schokolade angeguckt und ein Stück von meinem leckeren Schinken abgeschnitten. Ich war einfach zu sehr mit mir beschäftigt dafür habe ich mindestens 7 0,5l Cola getrunken. Geschlafen habe ich auch nicht bin nur mal für 10min. in meinen Schlafsack gekrochen aber konnte die Ruhe absolut nicht ab. Um 23.30 bin ich dann wieder raus zu meinen Hunden gegangen jeder hat eine Schmuseeinheit bekommen und ich war mir immer noch nicht ganz sicher ob ich wirklich weiter fahren soll. Um 01.19Uhr bin ich dann aber doch auf die 2.Etappe gestartet. Sie war zwar nicht so easy wie von Zack im Mushermeeting angekündigt aber trotzdem fand ich sie wesentlich leichter als die Mountaintour es waren eben ,,nur’’ Hills (Hügel)!!!!!! Was sich auch an meiner Zeit zeigte denn ich war nur 6Stunden 40Minuten unterwegs Ankunft in der Eureka Lodge um 7:5) Uhr. Danach hatte ich mir auch fest vorgenommen die letzten 50 Meilen also die Mountaintour noch mal zu fahren allerdings wusste ich da noch nicht das mich zu guter letzt dann auch noch ein Schneesturm erwarten würde. In der 2 Pause habe ich nachdem die Hunde fertig versorgt und auf Ihrem Stroh schliefen bin ich dann erst mal Frühstücken gegangen es war so gegen 9:15Uhr wurde langsam draußen hell ich bestellte mir ein Steak mit Rührei und Marmeladen Toast dazu habe ich 3 Orangensaft getrunken anschließend bin ich dann schlafen gegangen bzw. 45min Augenpflege.Um 12:59 Uhr durfte ich dann wieder starten es fing ganz leicht an zu schneien.

Am Start kam Zack Steer noch zu mir hat mir alles gute gewünscht und gesagt in Sheep Mountain trinken wir ein frisch gezapftes Bier zusammen. Zu Anfang hatten meine Hunde ein ziemlichen Dünnschiss das kam wohl von dem Pansenfleisch. Den Paß über den Berg haben wir super gemeistert da habe ich schon gedacht es wird es Bestzeit danach ging es wieder dem Creek entlang bis ich dann wieder auf das Plateau kam und Wetterchaos richtig los ging. Dann kam noch der ziemlich lange Waldtrail was bei der ersten Etappe noch wie eine richtig breite Forststrasse aussah war jetzt nur noch ein schmaler Weg und ich hatte den auf der Hinfahrt nicht als so lang in Erinnerung aber er nahm jetzt kein Ende als ich dann denn Highway sah war ich echt erleichtert habe meine Hund noch mal richtig angespornt sie haben noch mal richtig Gas geben aber ich konnte mich nicht mehr daran erinnern das es dann noch einmal über einen ,,kleinen Hügel’’ ging da habe ich dann noch mal den Schneesturm so richtig zu spüren bekommen der Abschnitt dauerte noch mal etwa 45min. gegen 20.00Uhr bin ich dann ins Ziel gekommen. Nach meiner Ankunft wurde mein Schlitten überprüft ob ich alle Vorgeschrieben Werkzeuge und Utensilien im Schlitten hatte. Die Rennleitung kam dann bei mir an und hat mich gefragt ob ich noch den Musher Didier gesehen hätte denn der wäre der letzte gewesen der nach mir gestartet ist die anderen 3 haben noch gescratcht.

Fazit:

  • Rennen fahren kann man absolut nicht mit Touristentouren vergleichen dazu gehört einfach viel zu viel Training was man auch schon zuhause machen muss, ich bin fast 3000km mit dem Mountainbike gefahren von Ende Juni -November und war 2-3x pro Woche schwimmen.Man geht dabei auch einige mal bis an seine eigenen Grenzen!!!!

  • Ich glaube nicht das dies mein letztes Rennen war!!!!!!

  • Ein großes Lob hat noch der Rennorganisator Zack Steer verdient die Organisation und der Trail war einfach Spitze!!!!

  • Ach ja und dann war da ja noch Bluekennels von denen ich mein Super Team hatte!!! ,,Grins"Beim erst Layover war Sab’s Kommentar halte durch Alter nur nicht schlapp machen!!! Danke!!!!!!